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Das richtige Gebiss für das Pferd


Das Maul ist einer der empfindlichsten Körperteile des Pferdes. Das machen wir uns zu Nutze indem wir ihm zur Unterstützung der Hilfengebung ein Gebiss ins Maul legen, wo es zudem noch eine praktische natürliche Zahnlücke besitzt in die das Gebiss bequem hineinpasst. Allerdings führt diese Empfindsamkeit auch dazu, dass das Pferd im Maul besonders leicht zu verletzten ist. Schmerzt das Gebiss, wird das Pferd versuchen sich ihm zu entziehen und gegen den Reiter ankämpfen. Daher sollte man bei Wahl des richtigen Gebisses für ein Pferd sehr umsichtig vorgehen.

Die Trense

Das am häufigsten verwendete Gebiss ist die Trense. Sie ist dicker als andere Gebisse und daher in ihrer Wirkung sanfter, aber auch weniger präzise. Auch Anfänger, die noch eine recht unsichere und unruhige Hand haben, laufen wenig Gefahr das Pferd mit ihr zu verletzen. Bei sehr grober Anwendung, oder wenn der Reiter versucht sich am Zügel festzuhalten, kann man einem Pferd aber auch mit einer Trense das Maul blutig reißen.

Wassertrense oder Olivenkopftrense?

Die meist verwendete Wassertrense verfügt über abgerundete Enden durch die die Trensenringe verlaufen an denen die Backenstücke des Zaumzeugs und die Zügel befestigt sind. So sind die im verletzlichen Mundwinkel des Pferdes liegenden Teile des Gebisses breit und weich und können es kaum schneiden. Allerdings kann vor allem eine etwas zu enge Wassertrense bei einseitigem Zug leicht im Maul verrutschen und den Trensenring hineinziehen.
Bei der Olivenkopftrense ist der im Mundwinkel befindliche Teil etwas dünner und dadurch schärfer, dafür breiten sich die Enden aber in einer Art T-Form aus, die einen Stopper gegen das Ins-Maul-Rutschen bildet. Wenn Sie merken, dass Ihr Pferd öfter einmal plötzlich mit dem Trensenring im Maul kämpft, ist es sinnvoll auf eine Olivenkopftrense umzusteigen.

Einfach gebrochen, doppelt gebrochen oder Stangengebiss?

Zumeist werden einfach gebrochene Gebisse verwendet. Sie haben ein Gelenk in der Mitte das im Maul zu einer dachförmigen Lage führt. So bleibt unterhalb bequem Platz für die Zunge des Pferdes. Ein einseitiger Zug am Zügel übt Zug und einen leichten seitlichen Druck des Schenkels des Gebisses an dieser Seite des Mauls aus ohne dass das andere Ende des Gebisses nach oben gedrückt wird.
Bei Pferden mit einem relativ kleinen Maul kann ein einfach gebrochenes Gebiss jedoch schmerzhaft von unten auf den Gaumen drücken. Bei gleichzeitigem Zug an beiden Zügeln üben die Schenkel, vor allem dann wenn die Trense etwas zu breit gewählt wurde, zudem zangenähnlich einen seitlichen Druck auf den Unterkiefer aus. In solchen Fällen schafft eine doppelt gebrochene Trense Abhilfe. Dank ihrer zwei Gelenke liegt ihr Mittelstück flach auf der Zunge auf und die unabhängige Beweglichkeit der Schenkel bleibt erhalten.
Eher selten werden Stangengebisse verwendet, die über keine Gelenke im Maul verfügen. Gelenke sind notwendigerweise Reibungsstellen an denen sich durch Abnutzung scharfe Kanten bilden können, die das Pferd in Maul oder Zunge schneiden. Bei einem Stangengebiss besteht dieses Risiko nicht.

Kandare und Pelham

In den höheren Disziplinen des Reitsports sind oft präzisere Hilfen erforderlich als mit einer Trense gegeben werden können. Daher wird im Springsport das Pelham und in der Dressur die Kandare verwendet. Auch beim Westernreiten ist die Kandare das am häufigsten verwendete Gebiss. Sie eignet sich jedoch nicht für Anfänger, da sie sehr scharf wirkt und nur sparsam und mit Feingefühl eingesetzt werden darf. Daher hängen beim Westernreiten die Zügel zumeist durch und das Pferd wird allein mit Gewicht und Schenkel gelenkt solange der Einsatz der Kandare nicht absolut erforderlich ist. Auch bei der Dressur hängt der Kandarenzügel leicht durch. Das Pferd hat zusätzlich eine Trense im Maul über die die weniger präzisen Hilfen gegeben werden.

Trensen mit Geschmack und sich drehenden Ringen

Häufig werden Trensen mit Apfelgeschmack oder sich frei im Maul drehenden Ringen angeboten. Beides fördert das Abkauen und die Entspannung des Pferdes bei der Arbeit. Die Ringe schaffen allerdings zusätzliche Reibungsstellen an denen es zur Kantenbildung kommen kann. Solche Trensen müssen daher besonders oft auf derartige Abnützungen überprüft und gegebenenfalls sofort ersetzt werden.
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